1. Juli 2026
Die Abteilung für psychische Gesundheit des Gesundheitsministeriums (Department of Mental Health, Ministry of Public Health) hat sich mit dem Institut für Bildung und Entwicklung der Konfliktbewältigung mit friedlichen Mitteln (I.E.F.) zusammengeschlossen, um medizinische Fachkräfte im Umgang mit Konflikten weiterzubilden. Auf Einladung der Abteilung hielt Frau Prakairatana Thontiravong, Präsidentin des I.E.F., im Grand Richmond Stylish Convention Hotel einen zentralen Vortrag über die wesentlichen Aspekte des thailändischen Mediationsgesetzes von 2019.

Die Veranstaltung war Teil des „14. Schulungsprogramms für Mediation und Konfliktmanagement im öffentlichen Gesundheitswesen“, das vom 29. Juni bis zum 4. Juli 2026 stattfand. Hauptziel des Programms war es, das Gesundheitspersonal mit theoretischem Wissen und praxisnahen Mediationsstrategien auszustatten. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Förderung einer positiven Grundhaltung und exzellenten Kommunikationsfähigkeiten – besonders in schwierigen Verhandlungssituationen. So sollen die Fachkräfte befähigt werden, die eigenen Emotionen zu regulieren und Konflikte am Arbeitsplatz effektiv und deeskalierend zu lösen.
Aufgrund der spezifischen Fachexpertise, die für dieses Vorhaben erforderlich ist, beauftragte die Abteilung Frau Prakairatana Thontiravong und ihr Team des I.E.F. mit der Durchführung der wichtigsten Schulungseinheiten. Auf die Einführung in das Mediationsgesetz am 1. Juli folgte am Vormittag des 4. Juli eine detaillierte Sitzung zu den Verfahrensschritten der zivilen, strafrechtlichen und öffentlichen Streitbeilegung, die anhand von simulierten Szenarien veranschaulicht wurden.
Am Nachmittag des 4. Juli leiteten Frau Prakairatana und ein sechsköpfiges Expertenteam des I.E.F. zudem einen interaktiven Workshop. In diesen praktischen Übungen konnten die Teilnehmer die erlernten Mediationstechniken direkt anwenden, um bestmöglich auf Herausforderungen im Berufsalltag vorbereitet zu sein.
Die Einladung als Hauptreferenten unterstreicht die herausragende Expertise des I.E.F. bei der Förderung alternativer Justizverfahren und der friedlichen Konfliktlösung. Langfristig soll diese Zusammenarbeit dazu beitragen, die Qualität der Dienstleistungen spürbar zu erhöhen und Streitigkeiten im thailändischen Gesundheitssystem nachhaltig zu reduzieren.